Es war wieder an der Zeit etwas auszuprobieren, was ich zuvor noch nie gekocht hatte! 😉 Da ich Hummus nun schon öfter in verschiedenen Varianten gekostet hatte, wollte ich mich nun selbst am orientalischen Kichererbsen-Püree versuchen. Auf der Suche nach einer passenden Ergänzung zu Hummus entschied mein Bauch, dass es Pita sein musste. Mit dem Ziel vor Augen Hummus auf Pita treffen zu lassen, begann ich mit der Suche nach einfachen und leckeren Rezepten.  Da Pita-Brot ja in verschiedenen Ländern verbreitet ist, entschied ich mich für eine griechische Variante des schmackhaften Fladenbrotes. Als farbenfrohe sowie frische Ergänzung kam ich nicht darum herum, noch etwas Rotkraut, Karotten, Avocado und eine Zucchini anzurichten.

Zutaten Pita-Brot (6 Brote):

  • 400g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Tasse Wasser lauwarm
  • 1/2 Tasse Milch
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Honig
  • Olivenöl

Zutaten Hummus (genug für 4 Personen):

  • 2 Dosen Kichererbsen (ca. 400g Kichererbsen)
  • 100g Tahina
  • eine halbe Zitrone (je nach Bedarf gerne mehr)
  • Kumin (Kümmel gemahlen)
  • 50 ml Wasser
  • eine Knoblauchzehe
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz
  • etwas Pfeffer
  • Minze (nach Bedarf)

Gemüsebeilage:

  • 2 Karotten
  • eine Avocado
  • eine halbe Zucchini
  • etwas Zitrone
  • etwas Rotkraut

Zubereitung Pita-Brot (Ruhezeiten bitte berücksichtigen):

Zuerst das lauwarme Wasser in ein Gefäß geben und die Milch darunter mischen. Ca. 1/3 der Flüssigkeit in ein Glas gießen, damit dieses später zum Teig hinzugefügt werden kann. Im nächsten Schritt Honig untermischen und Hefe ganz klein hinein bröckeln. Nun das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde formen. In dieser Mulde findet nun das Milch-Wasser-Honig-Hefe-Gemisch seinen Platz und wird langsam mit dem Mehl vermengt. So lange durchkneten bis eine homogene und glatte Masse entsteht. Solltet ihr das Gefühl haben, der Teig hat nicht die richtige Konsistenz, dann noch mit ein bisschen Mehl oder Wasser nachhelfen. Im nächsten Schritt ein warmes Plätzchen für den Teig suchen und diesen abgedeckt ca. 15 min. ziehen und sich ausbreiten lassen.

Währenddessen kann der Hummus zubereitet werden. Die Kichererbsen aus der Dose nehmen, in ein Sieb geben, abspülen und gut abtropfen lassen. Die Knoblauchzehe ganz fein haken. Dann die Kichererbsen gemeinsam mit dem Knoblauch, der Sesampaste und dem Wasser in eine Schüssel geben und pürieren. Nun auch noch die restlichen Zutaten wie Salz, Kumin, Olivenöl, Zitronensaft hinzugeben. Sollte die Konsistenz, wie in meinem Falle, nicht cremig genug sein, gerne noch mit etwas Wasser oder Öl nachhelfen. 😉 Nachdem der Hummus fertig ist, kommt dieser in den Kühlschrank.

Nun ist wieder der Teig für das Pita-Brot an der Reihe. Diesen mit dem restlichen Milch-Wasser-Gemisch vermengen. Dann die Masse eine Zeit lang kneten, sodass ein glatter Teig entsteht. Nach Bedarf wieder Mehl oder Wasser hinzufügen. Den Teig in 6 oder 8 runde, 4-6 mm Dicke Scheiben formen und in Ruhe sowie zugedeckt aufgehen lassen. Kleiner Tipp: Ich habe die geformten Teigstücke zuvor bereits auf zwei Backbleche aufgeteilt, damit diese später genug Platz zur freien Entfaltung haben. Nicht vergessen Backpapier unterlegen oder die Bleche mit Mehl bestäuben. 😉

Nach der 30 minütigen Ruhezeit die Brötchen in das Backrohr geben, welches bereits auf 160°C Heissluft vorgeheizt wurde. Die Teiglinge brauchen nicht lange bis sie fertig sind (ca. 6-7 min.). Daher am besten nicht zu weit vom Backrohr entfernen. 😉 Das fertige Pita-Brot sollte weich und weiß sein. Nachdem die Köstlichkeiten ihren Weg aus dem Backrohr gefunden haben, habe ich die Oberfläche nochmal mit Olivenöl eingestrichen, damit sie schön weich bleiben. 🙂

Zum Schluss das Gemüse schnippeln und alles nach Belieben anrichten und verkosten! 🙂 Guten Appetit!

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